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5.3                               Jesus                             3. KLasse S. 62-63          

Jesus ChristusFüge passende Überschriften ein:

  •     Jesus wurde vor oder nach dem Tode des Königs Herodes im Jahre 4 v.Chr. geboren und 30 n.Chr. auf Befehl des römischen Statthalters Pilatus als Unruhestifter („König der Juden“) am Kreuz hingerichtet.
  • Die historische Forschung zeigt heute weitgehende Übereinstimung in den wichtigsten Daten seines Lebens. Seinen Werdegang beschreiben die 4 Evangelien aus der Sicht der Auferstehung. Auch Nichtchristen erwähnen ihn: Josephus Flavius und Tacitus.
  •             Wir wissen von Jesus unvergleichlich mehr historisch Gesichertes als von den großen asiatischen Religionsstiftern: mehr als von Buddha (gest. um 480 vor Chr.), viel mehr als von Kung -fu-tse (gest. vermutlich 479), sehr viel mehr schließlich als von Lao-tse, dessen Leben nicht datierbar ist.
  •             Aufgewachsen als Jude in Nazareth, ließ er sich mit 30 Jahren von Johannes dem Täufer taufen. Dieser war ein Bußprediger, der das neue jüdische Gottesvolk durch eine Taufe im Jordan erwartete. Der König von Galiläa, Herodes Antipas ließ ihn wegen seiner Kritik hinrichten.
  •             Jesus begann die liebende Nähe Gottes zu verkünden: „Das Reich Gottes ist da.“ Er erlebte Gott als einen liebenden „Papa“, einen „Abba“. Diese Gotteserfahrung war etwas absolut Neues.
  •             Er spürte auch, dass er Kranke heilen konnte, wenn der Kranke oder die Verwandten an Gott glaubten. Heilungen waren für ihn Zeichen der Anwesenheit Gottes.
  •             Sehr stark war seine Liebe zu den Armen (den Am-ha-ares), den Kindern, den Verlorenen und den Frauen. In seinen Gleichnissen erzählt er von der Suche nach Gott, von der Liebe Gottes zu den Verlorenen und vom Vertrauen in Gott.
  •             Seine Lehre brachte ihn bald in Gegensatz zu den Gesetzen der Partei der Pharisäer, die vor allem die Sabbatgebote wichtig nahmen.
  •             Die Zeloten, die jüdischen Befreiungskämpfer, unterstützten ihn anfangs. Als er sich aber immer mehr von Waffengewalt distanzierte, hatten sie kein Interesse mehr an ihm.
  •             Mit den reichen Sadduzäer kam er in Jerusalem in Konflikt, als er die Tempelbanken und die Tempelhändler kritisierte.
  •             Die Essener, die sich in die Wüste zurückzogen, waren ihm zu wenig offen für die anderen Menschen. Er zog durch das Land und viele Frauen und Männer begleiteten ihn.
  •             Er suchte das Gespräch mit allen in Jerusalem. Die römische Militärverwaltung, die Beamten des Herodes und die Priester sahen in ihm jedoch einen Unruhestifter, der die Wallfahrtsfeste in Jerusalem stören und die Opfer und die Gesetze nicht so wichtig nehmen könnte.
  •             Der römische Statthalter Pilatus sah beim Paschafest im Jahre 30 n.Chr. die Gefahr eines Aufstandes und ließ ihn als Rebell ans Kreuz nageln. Noch am gleichen Tag wurde er im Grab des Josef von Arimathäa, einem Mitglied des jüdischen Hohen Rates, beigesetzt.
  •             Obwohl sich seine Jünger zerstreuten, fühlten sie sich mit ihm auch nach seinem Tod sehr verbunden und da geschah es, dass er ihnen als Auferstandener erschien. Sie erlebten ihn unter sich. Jünger erzählten von einer Jesuserfahrung, wie er mit ihnen Brot brach, andere hatten Erscheinungen beim Fischen, andere (vor allem Frauen) hatte Jesuserfahrungen beim Grab, das überraschenderweise leer war. Jesus erschien als Auferstandener immer wieder seinen Jüngerinnen und Jüngern. Zum Schluss sandte er ihnen den Heiligen Geist indem er sie anhauchte.
  •             Sie trafen sich und sahen, dass Gott ihn als Erlöser bestätigt hat. Sie verkündeten allen: „Gott hat ihn auferweckt, er ist uns erschienen und er hat uns einen Auftrag gegeben.“ Er war der Messias, der Sohn Gottes!

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