Religionsunterricht am Goethe-Gymnasium Wien

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Es ist für uns eine Zeit angekommen

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Es ist für uns eine Zeit angebrochen

1. Es ist für uns eine Zeit angekommen,
die bringt uns eine große Gnad.
Unsern Heiland Jesus Christ,
der für uns, der für uns,
der für uns Mensch geworden ist.

2. Es sandte Gott seinen Engel vom Himmel,
der sprach zur Jungfrau Maria:
"Du sollst Mutter Gottes sein,
Jesus Christ, Jesus Christ,
Jesus Christ dein Söhnelein."

3. Maria hörte des Herren Begehren,
sich neigend sie zu dem Engel sprach:
"Sieh, ich bin des Herren Magd,
mir gescheh, mir gescheh,
mir gescheh, wie du gesagt."

4. Und es erging ein Gebot von dem Kaiser,
dass alle Welt geschätzet würde.
Josef und Maria zart,
voll der Gnad, voll der Gnad,
zogen hin nach David Stadt.

5. Es war kein Raum in der Herberg zu finden,
es war kein Platz für arme Leut.
In dem Stall bei Esel und Rind
kam zur Welt, kam zur Welt,
kam zur Welt das heilge Kind.

6. Es waren Hirten bei Nacht auf dem Felde,
ein Engel ihnen erschienen ist:
"Fürcht' euch nicht, ihr Hirtenleut!
Fried und Freud, Fried und Freud,
Fried und Freud verkünd' ich heut.

7. Denn euch ist heute der Heiland geboren,
und er ist Christus, unser Herr.
Das soll euch zum Zeichen sein:
s'Kindlein liegt, s'Kindlein liegt,
s'Kindlein liegt im Krippelein."

8. Sie gingen eilend und fanden die beiden,
Maria und Josef in dem Stall
und dazu das Kindelein,
Jesus Christ, Jesus Christ,
Jesus Christ im Krippelein.

9. Vom Morgenlande drei Könige kamen,
ein Stern führt sie nach Bethlehem.
Myrrhen, Weihrauch und auch Gold
brachten sie, brachten sie,
brachten sie dem Kindlein hold.

Andere Textvarianten:

Es sandte Gott seinen Engel vom Himmel
zur Jungfrau hin nach Nazareth.
"Sei gegrüßt, du Jungfrau rein,
den aus dir, denn aus dir,
will der Herr geboren sein.!"

In der Krippe muß er liegen,
Und wenn's der härteste Felsen wär':
Zwischen Ochs' und Eselein
Liegst du, liegst du,
Liegst du, armes Jesulein

Denn euch ist heute der Heiland geboren,
der euer Herr und Retter ist.
Dieses Zeichen merkt euch gut:
Gottes Kind, Gottes Kind,
Gottes Kind in der kalten Krippe ruht!"

Sie liefen eilend und suchten und fanden,
was auf dem Felde verkündet ward.
Unsern Heiland Jesus Christ,
der für uns, der für uns,
der für uns Mensch geworden ist.

Drei König' kamen, ihn zu suchen,
der Stern führt' sie nach Bethlehem.
Kron' und Zepter legten sie ab, Kanton
brachten ihm, brachten ihm,
brachten ihm ihre reiche Gab.

Das ist ein altes Sternsinger und Sterndreherlied aus der Schweiz mit vielen Varianten (19. Jh. Kanton Luzern, 1902 Kanton Aargau, 1939 Paul Hermann, 1957 Maria Wolters, 1966 Katholische Jugend)