Religionsunterricht am Goethe-Gymnasium Wien

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Selbständiges Arbeiten und Lernen im Religionsunterricht

Sinnvolle Religion

E-Mail Drucken PDF

OStR Mag. Johannes DaxbacherDie Religion gibt mir nicht nur Sinn, sie ist auch sehr hilfreich, wenn es darum geht, ein geglücktes Leben zu führen.

  1. Mit Religion lerne ich mich erfolgreich in der Welt bewegen. Eine gute religiöse Bildung hilft mir im Beruf, weil Religion mir zeigt, wie ich Niederlagen wegstecken und neu anfangen kann.
  2. Religion hilft mir auch, eine Partnerschaft zu führen und eine Familie zu gründen. Für die Lebensabschnitte, in denen eine Veränderung passiert, lerne ich viele intelligente Verhaltensweisen.
  3. Religion hilft mir, wenn geliebte Menschen in meiner Umgebung sterben. Ich weiß sie in der Hand Gottes und kann von ihnen (bis zu meinem Tod) Abschied nehmen.
  4. Religion hilft mir, mich selber anzunehmen, wie ich bin. Dadurch vermeide ich krankhafte Zustände.
  5. Religion hilft mir, das Böse zu vermeiden. Viel Böses geschieht durch Unwissen. Der Religionsunterricht klärt auf, was anderen schaden kann.
  6. Der Religionsunterricht ist ein beliebtes Maturafach. Dabei werden mein religiöses Wissen und mein Umgang mit Religion befragt und mein Lernerfolg wird mit einer hoffentlich sehr guten Note belohnt.
  7. Im Religionsunterricht bekomme ich eine Bestätigung durch meine Religionslehrerin oder meinen Religionslehrer. Das baut mich auf und hilft mir für die anderen Fächer.
  8. Das Dankgebet in der Religion hilft mir, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Es gibt mir große Hoffnung.
  9. Religion hilft mir, die große Sehnsucht in meinem Leben zu stillen. Der unendliche Gott schenkt mir, was mir gut tut.
  10. Religion macht mich gesund. Es gibt viele Krankheiten, die durch falsche Entscheidungen entstehen. Der Religionsunterricht hilft mir, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
  11. Religion hilft mir, die Aufmerksamkeiten Gottes anzunehmen. Im Religionsunterricht lerne ich die Geschenke von Jesus zu sehen. Dadurch kann ich friedlicher leben.
  12. Die Gemeinschaft der Christinnen und Christen hilft mir, eine Existenz aufzubauen.
  13. Wenn ich den Religionsunterricht besuche, kann ich zur Erstkommunion und zur Firmung gehen. Das hilft mir, den Segen des allmächtigen  Gottes zu bekommen.
  14. Wenn ich in eine neue Stadt ziehe, habe ich über die Pfarrgemeinde schnell Kontakt zu vielen Menschen, mit denen ich Freundschaft schließen kann.
  15. In einer guten Religion lerne ich, wie ich nach meinem Tod in die Herrlichkeit Gottes kommen kann.
  16. In der christlichen Religion lerne ich, wie ich mich für Gerechtigkeit und gegen Armut in der Welt einsetzen kann.
  17. In einer guten Religion lerne ich, wie ich mich für die Natur und die Bewahrung der Schöpfung (Tiere, Pflanzen, Gesundheit) einsetzen kann.
  18. Im Religionsunterricht lerne ich große Vorbilder kennen, die mich begeistern (z.B. Martin Luther King, Franz von Assisi, Gandhi, Mutter Teresa, Maximilian Kolbe, Ruth Pfau).

Wo ist Religion sonst noch hilfreich? Welche Punkte findest du wichtig? Reihe sie nach Wichtigkeit!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. September 2013 um 21:19 Uhr
 

7.2 Der barmherzige Vater

E-Mail Drucken PDF
Barmherziger VaterAlle Zöllner und Sünder kamen zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen. Da erzählte er ihnen ein Gleichnis ... Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land und es ging ihm sehr schlecht. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen und ich komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern. Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. (Lukas 15,11-32)
 

4.3 Jesu Jugend

E-Mail Drucken PDF

Der 12-jährige Jesus im TempelDie Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als Jesus zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.

Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.

Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte.

Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen. (Lukas 2, 41)

 

Arbeitsaufgaben

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 19:16 Uhr Weiterlesen...
 

Desiderata

E-Mail Drucken PDF

Außergewöhnliche Lebensweisheit
Max EhrmannDieser Text wurde immer wieder kopiert und weitergegeben. Es wird dabei oft eine irrtümlich falsche Ursprungsgeschichte mitgegeben. Desiderata wurde nicht 1692 in der Baltimore's St. Paul's Church geschrieben, sondern 1927 vom deutschstämmigen Schriftsteller Max Ehrmann (1872-1945) in den USA im Jahre 1927 verfasst. Der Rektor der St. Pauls-Kirche von Baltimore vervielfältigte den Text 1956 für seine Gemeindemitglieder. Irgendjemand kopierte den Text und, weil der Rektor im Briefkopf „St. Pauls-Kirche, gegründet 1692“ schrieb, datierte man den Text irrtümlicherweise in das Jahr 1692. (HD)

Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast und bedenke, welchen Frieden uns die Stille zu geben vermag.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Januar 2012 um 20:05 Uhr Weiterlesen...
 

Wie religiös sind wir?

E-Mail Drucken PDF

Prof. Jose Casanova

Religion wird öffentlich gelebt.

José Casanova ist ein spanischer und US-amerikanischer Religionssoziologe. Die Furche führte mit ihm im Sommer 2008 folgendes Interview.

DIE FURCHE: Herr Professor Casanova, Gratulation zum Europameister-Titel für Ihre Heimat! Darüber hinaus: Was sagt der Wissenschaftler, der sich mit Religion und Nation und den daraus resultierenden Konflikten beschäftigt, zum nationalen Kräftemessen der letzten Wochen?
JOSÉ CASANOVA: In früheren Zeiten haben wir Europäer uns auf dem Schlachtfeld bekämpft. Das war das Modell, das Europa jahrhundertelang geprägt hat: Alle Staaten gegeneinander im Kampf. Heute sind wir eine politische und wirtschaftliche Interessengemeinschaft. Doch innerhalb dieser Einheit haben wir uns nationale Identitäten bewahrt, die sich unter anderem im Fußball zeigen — und mit dem Ball und um den Ball zu kämpfen, ist in jedem Fall die bessere Methode als ein Krieg.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Januar 2012 um 14:04 Uhr Weiterlesen...
 


Seite 1 von 6

Was ist gut?
 
Wir haben 4 Gäste online