Blue Flower

advent1„Ich freue mich auf Weihnachten!“ sagen viele Schülerinnen und Schüler. Da gibt es Geschenke und eine Familienfeier. Die Zeit davor ist Advent, was so viel bedeutet wie „Ankunft“.

Der Grund unseres Daseins kommt, um uns zu zeigen, warum wir auf der Welt sind. Gottes Sohn macht sich auf, um uns den Sinn zu zeigen. Die Vorfreude drückt sich im 3. Adventsonntag („Gaudete!“) aus, der mit einer rosa statt violetten Farbe gefeiert wird.

Die Geschichte beginnt mit Maria. Ihre Eltern Joachim und Anna haben Maria im hohen Alter bekommen. Am 8. Dezember feiert das Volk Gottes Marias Zeugung, am 8. September ihre Geburt.
Neun Monate vor der Geburt Jesu, am 25. März feiert das Volk Gottes das Ja von Maria, die vom Engel Gabriel gefragt wurde. Sie sagte Ja. Es folgt die Menschwerdung von Jesus, seine Zeugung durch Gott-Vater und den Heiligen Geist (im Hebräischen die Geistin Ruach). Maria besucht Zacharias und ihre Cousine Elisabet, die mit Johannes (dem späteren Täufer) schwanger ist. Sie wird mit „Gegrüßt seist du Maria, voller Gnade!“ begrüßt. Am 25. Dezember ist der Geburtstag Jesu. Die Nacht davor gehört schon zum Geburtstag dazu.

Es gibt einige BegleiterInnen im Advent:
Die Märtyrerin Barbara (4. Dezember) hat es abgelehnt, Christus abzuschwören, wurde getötet und ist die Patronin von Bergleuten (Tunnel, U-Bahn).
Der Hl. Nikolaus (6. Dezember) beschenkt Arme und Kinder und ist der Patron der Matrosen.
Die Hl. Luzia (13. Dezember) bringt das Licht in die Traurigkeit.
Auch die Sterndeuter sehen den Stern und machen sich schon auf, um zur Geburt in Betlehem zu kommen.

Zu Weihnachten zeigt sich schon, dass Gottes Sohn ein Armer unter Armen wird, der Mitleid mit den Verzweifelten hat. Es ist eine Einladung zum Weg, an dessen Ende die ganze Herrlichkeit steht.

Aufgaben: Schreibe ganze Sätze zu den folgenden Aufgaben.

1. Beschreibe wie und warum Gott Mensch wird mit ganzen Sätzen:

2. Erkläre die Begriffe mit Hilfe des obigen Textes:

Gaudete:

25. März

Joachim und Anna

8. Dezember

8. September

Zacharias und Elisabet

Barbara

Nikolaus

Luzia

3. Beurteile die Bräuche Weihnachtsmarkt, Punschstände, Weihnachtsfeiern, Advent-Andachten, Rorate (Frühmesse), Perchten (Maskengestalten), Krampus (und ähnliche): Was ist sinnvoll, was ist sinnlos und was ist liebevoll?

4. Die Sehnsucht nach einem Sinn im Leben treibt die Menschen voran. Versuche eine Adventfeier zu gestalten, die diese Sehnsucht zeigt. Schreibe die Ideen auf:

5. Gott kommt zu jenen, die in der „Finsternis“ leben. Lerne von Gott und bring ein „Licht“ zu einem Menschen, der in der „Finsternis“ lebt. Mach dieses „Licht bringen“ mit einer anderen Person. Schreibe zuerst auf, welche Menschen in der „Finsternis“ leben.

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