Blue Flower

Warum lebe ich?

Wozu lebe ich? Es gibt Sinnvolles und Sinnloses in meinem Leben. Einiges wird vergehen und einiges hält ewig. Naturwissenschaftler haben berechnet, dass in 17 Milliarden Jahren die Sonne sich zu einem roten Riesen aufblähen und unsere Erde und alle Planeten verschlucken wird. Wer garantiert uns, dass wir das überleben? „Ich spüre, dass Gott uns garantiert, dass wir das überleben.“

Es gibt sehr viel Sinnvolles in unserem Leben. Mit anderen sich austauschen, arbeiten und spielen.

Aber jeder von uns stirbt. Wer garantiert uns, dass wir den Tod überleben? Einige Gläubige sagen: „Ich spüre, dass Gott uns garantiert, dass wir den Tod überleben.“
Der Wissenschaftler Hans Joas sagt: Wenn ich überzeugt bin, dass Gott mich liebt, kann ich nicht glauben, dass Gott die Liebesbeziehung im Augenblick meines physischen Todes abbricht. Es wird nach dem physischen Tod eine Liebesbeziehung geben. Darin liegt die Hoffnung des Christen.

Garant dafür, dass etwas unzerstörbar ist, ist unser Gott, der unser Partner ist. Für ihn und uns ist der Sinn des Lebens die Freude an der Welt und an ihm. Damit ist kein kurzfristiger Spaß gemeint, sondern eine ewige Freude.

Wie ist es möglich, dass einige nicht an Gott glauben?

  1. Sie haben Angst vor Gott. Kein Vertrauen in die Liebe Gottes
  2. Sie wissen nicht, was unter Gott gemeint ist. Sie sehen ihn als Teil der Erde.
  3. Sie haben Angst vor den anderen Menschen, die sie auslachen könnten.

Welche Entscheidungen fällen Menschen zur Sinnfrage?

  1. Ich entscheide mich, dass ich mich damit nicht beschäftige, weil es zu unsicher ist. Ich werde Agnostiker. A = nicht, gnosein = Wissen. Agnostiker = Nicht Wissender. „Ich lebe, als ob die Welt einen Sinn hätte.“
  2. Ich entscheide mich, dass es keinen Gott gibt. Ich werde Atheist.
    “Ich will keinen Gott haben, auch wenn er existiert.“ „Es ist alles sinnlos und absurd“
  3. Ich entscheide mich, dass es einen Gott gibt, aber er ist sehr weit entfernt. Ich werde Deist. „Irgendwie wird es ihn schon geben.“ Irgendeinen Sinn wird mein Leben schon haben.“
  4. Ich entscheide mich, dass es einen Gott gibt, der mich durch mein Leben begleitet. Ich danke ihm für mein Dasein und freue mich, dass er mich erschaffen hat.
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