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Kategorie: 1. Klasse AHS (Ö)
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Das Essen

Gemeinsames Essen8.1  Die Mitte des Lebens feiern und das Essen erhält am Leben, 1. Klasse S. 95, 96

  1. Schau dir das Bild auf Seite 95 an und notiere, was darauf zu erkennen ist:
  2. Das Kapitel heißt „Die Mitte des Lebens feiern“. Schreibe auf, was deiner Meinung nach Menschen als Mitte des Lebens ansehen:
  3. Auf Seite 97 findest du ein Foto eines Babies, geborgen in den Händen der Mutter oder des Vaters. Notiere 5 Dinge, die ein Baby braucht:
  4. Schreibe 10 Sachen auf, die dir zum Thema Essen einfallen (ähnlich wie Seite 96):
  5. Was ist deine Lieblingsspeise?
  6. Wofür kann man beim Essen dankbar sein?
  7. Was schreibt Michael Anna im E-Mail Seite 96?
  8. Lies den Text von Margot Pilz auf Seite 97und beantworte die Frage: Von wo kommen unsere Lebensmittel (Seite 97)?
  9. Zeichen einen Tisch mit vielen Speisen

 

DER MENSCH LEBT VON DER ERDE

Der Mensch lebt von der Erde,

sie trägt in ihrem Schoß

das Korn und tausend Früchte,

doch ist der Hunger groß,

dann bitten alle Leute:

Unser täglich Brot gib uns heute.

Doch gibt es Kontinente,

da isst der Mensch kein Brot.

Er stillt den Hunger anders.

Und ist der dort in Not,

dann bitten alle Leute:

Unsern täglich Reis gib uns heute.

Denn was dem einen Brot ist,

ist andern Mais und Reis;

und wo Gazellen springen,

im Buschland kahl und heiß,

da bitten alle Leute:

Unser täglich Fleisch gib uns heute.

Der Mensch lebt von der Erde;

jedoch die ist nicht gleich.

Hier ist sie arm und kärglich.

Dort ist sie üppig und reich.

Doch bitten alle Leute:

Unser täglich Mahl gib uns heute.

ES REIFT SO VIEL WEIZEN

Es reift so viel Weizen in Kanada.

Wie viele machte er satt

von den schönen braunhäutigen Kindern da,

in Bombay und Haiderabad.

Doch wird er für sie nicht gemahlen.

Sie können ihn nicht bezahlen.

Es reifen auf Erden die Früchte am Baum

mit duftenden Blüten im Mai

Doch sahen so viele die Früchte kaum

in Chile und Paraguay.

Viel Früchte so hoch aufgeschichtet,

sie werden von Menschen vernichtet.

Wir haben die Frucht auf das Korn angebaut

und reich gemacht Garten und Feld.

Doch es hungern in Bagdad und Hadramaut

noch immer die Kinder der Welt.

Wir könnten den Hunger schon heilen.

Nur müsst man dann besser verteilen.

(Die 2 Gedichte von James Krüss)

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