Religionsunterricht am Goethe-Gymnasium Wien

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Selbständiges Arbeiten und Lernen im Religionsunterricht

Gott erschafft mit Liebe und Evolution

E-Mail Drucken PDF
Andromeda Spiral GalaxyDie christliche Religion und die Naturwissenschaft

 Kein Gegensatz

Naturwissenschaftliche Erkenntnisse stehen nicht im Gegensatz zur christlichen Religion und zum katholischen Glauben, weil die Naturwissenschaft erklärt, wie die Welt in der Geschichte entstand und der Glaube die religiösen Erfahrungen mit Gott schildert. Das sind vollkommen unterschiedliche Bereiche.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 18:59 Uhr Weiterlesen...
 

1.10 Tobias Sara Tobit und Hanna

E-Mail Drucken PDF

TobiasTobias kämpft mit dem FischVater Tobit wurde im 8.Jh. v. Chr. als Israelit in die assyrische Hauptstadt Ninive verschleppt, in der damals Salmanassar V. herrschte. Weil sich Tobit so streng an die Nahrungsvorschriften des mosaischen Gesetzes hielt, wurde er vom König beauftragt, den gesamten Bedarf für die königliche Hofhaltung zu beschaffen.

Nach Salmanassars Tod verbot dessen Nachfolger Sanherib, getötete Israeliten zu bestatten, dennoch beerdigte Tobit seine verstorbenen Landsleute nach altem jüdischem Brauch. Als das entdeckt wurde, beschlagnahmte man seinen gesamten Besitz, und Tobit musste fliehen.

Weiterlesen...
 

Charles de Foucauld

E-Mail Drucken PDF
Charles de FoucauldAm 15. September 1858 wird Charles de Foucauld in Straßburg geboren. Nach dem Tod seiner Eltern (1864) wächst er bei seinen Großeltern auf. Als Jugendlicher entfernt er sich immer mehr von seinem Glauben und lebt "wie man eben lebt, wenn der letzte Funke des Glaubens erloschen ist". Das Erbe seiner Eltern erlaubt ihm ein recht freizügiges Leben.

1876 tritt er in den Militärdienst ein, von dem er nach sechs Jahren Abschied nimmt, weil die militärische Disziplin sich mit seinem Lebensstil nicht vereinbaren lässt.

Während einer Erkundungsreise durch Marokko (1883-1884), die ihm hohe wissenschaftliche Ehrungen einbringt, berühren ihn die Menschen dort: ihr Glauben an Gott, ihre Frömmigkeit und ihre Gastfreundschaft. Er schreibt: "Der Islam hat in mir eine große Erschütterung bewirkt ... Angesichts dieses Glaubens und von Menschen, die in ständiger Gegenwart Gottes leben, ahnte ich, dass es etwas Größeres und Wahreres geben musste jenseits der Geschäftigkeit der Welt".

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. November 2011 um 12:31 Uhr Weiterlesen...
 

1.6 Erlösung und Befreiung

E-Mail Drucken PDF

Moses vor dem brennenden Dornbusch erhält den AuftragEs war eine Erlösung, als Gott die Israeliten aus der Gefangenschaft in Ägypten befreit hatte. Für die Israeliten war dies eine Befreiung aus Sklaverei und Zwangsarbeit. Sehr oft wurden die Menschen durch Schulden in die Sklaverei getrieben. Für Ägypten waren die Hebräer willkommene Arbeiter ihrer Großprojekte. Die Hebräer kamen nach Ägypten, weil sie wegen der Kriege oder wegen den oft geringen Niederschlägen ins fruchtbare Land flohen. Die Arbeit als Sklaven war für die Israeliten katastrophal. Sie konnten ihre Feste nicht mehr feiern und waren in Lagern ohne Aussicht auf Freiheit bis zu ihrem Lebensende eingesperrt.

Hier zeigte sich Gott als befreiender Gott, der sie aus dem Gefängnis befreite.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. November 2011 um 16:51 Uhr Weiterlesen...
 

2.3 Evangelisierung und Dialog

E-Mail Drucken PDF
Yin und Yang mit Orakelstäbchen I GingWenn ich mit einem Andersgläubigen in einen Dialog treten will, möchte ich, dass er mich ganz ernst nimmt. Wenn ich ihm sage, dass Gott sich uns durch seinen Sohn als unser aller Vater geoffenbart hat, möchte ich, dass er mir dies glaubt. Und ich lege dieses Zeugnis ab, in der Hoffnung, dass auch er zu diesem Glauben kommt. Dasselbe gilt auch umgekehrt vom anderen.

Gegenseitiges Vertrauen- und Glaubenschenken ist eine Voraussetzung jedweden Dialogs. Ich brauche aber nicht zu glauben, dass das, was mein Gesprächspartner bekennt, wirklich so ist, wie er es beschreibt. Aber ich muss glauben, dass das, was er bekennt, ihm das bedeutet, was er bekennt. Denn Bekenntnis ist nichts anderes, als das zu verbalisieren, was einem jemand oder etwas bedeutet.

Weiterlesen...
 


Seite 3 von 6

Was ist gut?
 
Wir haben 44 Gäste online