Religionsunterricht am Goethe-Gymnasium Wien

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Start 3. Klasse 1. Wunderbare Schöpfung 1.1 Ich bin ein Lieblingsgedanke Gottes

1.1 Ich bin ein Lieblingsgedanke Gottes

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Mutter und Kind1. Die Mutterliebe beginnt im Mutterleib und ist der Hinweis, dass Gott jeden Menschen liebt.

2. Mich hat niemand gefragt, ob ich auf die Welt kommen will. Jetzt bin ich da.

 3. Ich war neun Monate im Mutterleib. Meine Geburt war nicht leicht, weil ich einen dicken Schädel hatte. (Leo)

 4. Gott hat mich von Anbeginn ausgesucht, gewollt und erwählt.

Psalm 139: HERR, du kennst mich ganz genau. Ob ich sitze, stehe, gehe oder ob ich liege, du verstehst mich. Du weist, wohin ich gehen und was ich sagen will.

Du führst mich an der Hand. Du zeigst mir den Weg. Du hältst deine Hand über mich wie einen Schirm. Du bist um mich wie ein warmer Mantel.

Manchmal möchte ich mich verstecken, aber du bist trotzdem bei mir. Auch wenn ich ganz weit weg bin, spüre ich dich. Vor vielen Dingen habe ich Angst, doch durch dich kann ich wieder fröhlich sein.

Du hast mich so einzigartig gemacht. Ich bin für dich was ganz Besonderes. Ich freue mich!

Lieber Gott, ich verstehe so vieles nicht. Aber ich bin dankbar, dass du immer für mich da bist.

Jes 49,15-16: Kann denn eine Frau ihr Kind vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: / ich vergesse dich nicht. Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände, / deine Mauern habe ich immer vor Augen. (Schutz vor Feinden)

Mt 6, 25-32: Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern? Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen! Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?

Schlage das Buch auf, Kapitel 1.1, S. 6-7 und überlege dir Folgendes:

 Arche Noah – Bild auf S. 5: „Hoffnung der Ausgegrenzten“

Kleinkindbild auf S. 6: Kind streckt die Arme zu den Armen der Mutter aus.

 Gott, du hast den Menschen mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt

Psalm 8, 2-10: Der Name Gottes Jahwe ist gewaltig.

Die Hoheit Gottes: Hoheit ist der Titel fürstlicher Personen; für Prinzen eines Königshauses und Großherzöge Königliche Hoheit, für den deutschen Kronprinzen und die österreichischen Erzherzöge Kaiserliche Hoheit.

Lob aus Kindermund tut Wahrheit kund. Deine Feinde müssen verstummen, wenn sie das Lob der Kinder hören.

Das Universum läst den Menschen klein erscheinen. Aber Gott hat dem Menschen eine Krone aufgesetzt und ihn fast wie Gott gemacht. Er hat den Menschen zum Herrscher über alles gemacht. Anders in Babylon: Dort ist es die Aufgabe der Menschen, den Göttern zu dienen.

 Gott sagt zu uns: Du bist mein geliebter Sohn! Du bist meine geliebte Tochter!

  1. Bild von der Taufe Jesu (aus Ravenna).
  2. Liebeselemente bei der Taufe: Paten versprechen, dich zu begleiten
  3. Die Heiligen werden für dich angerufen, damit sie dich begleiten
  4. Du wirst als Priester, König und Prophet gesalbt.
  5. Du bekommst ein weißes Kleid oder einen weißen Anzug
  6. Du bekommst eine Osterkerze, deren Licht ist Christus, der auf deinem Weg leuchtet.
  7. Im Effata - Ritus (Öffne dich - Ritus) werden Ohren und Mund für Gott geöffnet, der dir sagt: Du bist mein geliebter Sohn! Du bist meine geliebte Tochter!

 Befreit von der Ungerechtigkeit (= das neue Wort für Erbsünde). In der Taufe werden wir befreit von der Ungerechtigkeit, weil wir mit Jesus Christus verbunden werden. Dadurch haben wir schon einen Vorgeschmack auf den goldenen Himmel.

 Richard Rohr: Die Taufe haben wir bekommen. Jetzt sollen wir daran glauben, dass wir göttlichen Geschlechts sind, dass wir Kinder Gottes sind, dass wir Söhne und Töchter Gottes sind.

 Bildbetrachtung S. 7, Jesu Taufe: Johannes der Täufer, Jesus, der Vater und die Geistin als Taube und als Flüssigkeit

 Markusevangelium 1, 8: Johannes, der Täufer verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit der Heiligen Geistin, der heiligen Ruach, taufen. In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und die Ruach wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. Danach trieb die Geistin Jesus in die Wüste.

 Nachstellen als Drama: Täufer links, Vater rechts, Jesus in der Mitte, die Geistin darüber.

 Wenn ich Jesus bin, ...

 Wenn ich der Vater bin, …

 Wenn ich Johannes, der Täufer bin, ….

 Wenn ich der Heilige Geist oder die heilige Geistin bin, …